Aktuelle Termine


Themen aufgreifen, die aus dem Blick geraten.


Programmsaison 2021

Eine Vortragsreihe des Instituts für Bildung & Zeitfragen

Hier können Sie sich den Programmflyer als PDF downloaden.
Die Teilnahme ist nicht mehr möglich.


05.05.2021

Die Alarmzeichen aus unseren Schulen mehren sich:
Wie lange halten unsere Kinder den Lockdown noch aus?

Bereits schon in der „Vor-Corona-Zeit“ mehrten sich die Anzeichen dafür, dass psychosoziale Belastungen bei Kindern und Jugendlichen seit Jahren zunehmen. Die letzten KIGGS-Studien belegen, dass ca. 20 % unserer Kinder und Jugendlichen unter chronischen oder vorübergehenden psychosozialen Beeinträchtigungen leiden. Durch die Corona-Krise spitzt sich die Lage deutlich zu.
Der Beitrag soll Fachkräfte und Eltern gleichermaßen für psychosoziale Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen sensibilisieren, Hintergründe für die Zunahme identifizieren und Wege der Prävention und Unterstützung aufzeigen.

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Dozentin
Sigrid Springmann-Preis
Konrektorin der Erich-Kästner-Schule Lörrach – Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum für Schüler:innen in längerer Krankenhausbehandlung.


19.05.2021

Alte Kamellen neu betrachtet:
Vom Überwinden von Barrieren und neuen Wegen in der Museumspädagogik.

Museen setzen heute verstärkt auf Lebensweltbezug, Erlebnis und soziale Interaktion mit dem Ziel auch unterrepräsentierte Gruppen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Museum zu begeistern. Auch Schulen und außerschulische Akteure werden adressiert. Jede und jeder, unabhängig von Alter, Herkunft oder Bildungsniveau, mit und ohne Behinderung, ist im Museum willkommen.

Führungen, Werkstätten und Projekte werden zielgruppenorientiert konzipiert, so weit als möglich barrierefrei und im Sinne der inklusiven Pädagogik. In der Museumspädagogik stehen dafür neue Konzepte zur Verfügung, die den Akzent auf eine spielerische, experimentelle und interaktive Museumserfahrung legen.

Caroline Buffet berichtet über solche Projekte und Ihre Erfahrungen aus der integrativen Museumsarbeit, über Kooperationen und über Gelingensbedingungen einer Zusammenarbeit.

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Dozentin
Caroline Buffet
Museumspädagogik Dreiländermuseum Lörrach


09.06.2021

Dyskalku… was?
Wie Rechenschwäche überwunden werden kann.

Was steckt hinter den Begriffen Rechenschwäche und Dyskalkulie? Woran wird deutlich, dass ein Kind an einer Rechenschwäche leidet und wie kann eine Rechenschwäche überwunden werden?

Charlotte Allendörfer gibt Antworten auf diese Fragen und zeigt Wege auf, wie Eltern und pädagogische Fachkräfte Kinder dabei unterstützen können, trotz Rechenschwäche Freude am Rechnen zu behalten und welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, professionell mit Rechenschwäche umzugehen.

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Dozentin
Charlotte Allendörfer
Zentrum für Therapie der Rechenschwäche Freiburg und Lörrach


23.06.2021

Im Bann des Virtuellen – Wenn Zocken zum Zwang wird:
Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen, Hilfe und Auswege.

Aus Sicht der Medienpsychologie und der Suchtprävention klärt Daniel Ott über die Erkenntnisse zur Wirkung von digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen auf und berichtet von seinen Erfahrungen als Präventionsfachkraft zum Thema Mediensucht.

Was lässt sich aus den Erkenntnissen zum Suchtpotential von digitalen Medien für die Praxis ableiten und wie können Erwachsene einen kritischen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen fördern, eine Mediensucht frühzeitig erkennen oder gar abwenden?

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Dozent
Daniel Ott
Villa Schöpflin – Zentrum für Suchtprävention


07.07.2021

Wie viel ist genug? Siehst du die Welt genauso?
Das kindliche Interesse am Nachdenken und die Freude am Fragen fördern.

Was ist Philosophie und wozu nutzt sie? Und wie verändert ein philosophischer Zugang die Bildungsarbeit?

Ulrike Schlegel erzählt vom Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen in Philosophieprojekten an Schulen und außerschulischen Institutionen und wie Erwachsene Kindern und Jugendlichen einen gut nachvollziehbaren und motivierenden Zugang zu philosophischen Fragen eröffnen können.

Dozentin
Ulrike Schlegel
Philo-Mobil – Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen e. V.


21.07.2021

Wohin mit neugierigen, naturwissenschaftlich interessierten Kindern?
Forschen & lernen im phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck.

Kinder, die sich gerne bewegen, bringt man in einen Sportverein. Für die Förderung von musikalischen Kindern ist die Musikschule oder ein Musikverein bestens geeignet. Doch was macht man mit Kindern, deren naturwissenschaftliche Fragestellungen man als Eltern nicht mehr ausreichend beantworten kann?

Birgit Jelinek und Renate Spanke geben Einblicke in die Arbeit des Vereins phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e. V. – ein innovativer Lernort für naturwissenschaftlich-technische Bildung. Hier erleben und entdecken Kinder, Jugendliche und Erwachsene Naturwissenschaften und Technik neu.

Dozenten

Birgit Jelinek
Lehrbeauftragte phaenovum junior

Renate Spanke
Fachbereichsleiterin phaenovum explore


Rückblicke in vergangene Reihen “Hinsehen”

In 2015 sind wir mit der Dialogreihe “Hinsehen” gestartet. Die Themen, die wir seither bearbeitet haben, sind vielfältig und an keine Disziplin gebunden. Wir stellen bei Hinsehen Fragen etwa nach einer zeitgemäßen Bildung und Erziehung, nach der Zukunft des Wohnens, wie wir miteinander leben wollen, was Menschen miteinander verbindet, wofür sie sich engagieren und was sie für ein gutes Leben brauchen. Dazu laden wir Expertinnen und Experten für öffentliche Vorträge ein. Mit der Reihe wollen wir den Dialog zwischen Expert:innen und Zivilgesellschaft fördern. 

Auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft?!

Programmsaison 2018/2019
An insgesamt fünf Abenden nahmen die eingeladenen Gäste aus unterschiedlichen Perspektiven und ihren jeweiligen fachlichen Hintergründen Stellung zur Frage, inwieweit wir hier und heute auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft sind. Mit ihrem ganz eigenen Blick auf „Inklusion“ diskutierte so u. a. die Integrationsbeauftragte der Stadt Lörrach, Inga Schwarz, mit dem Publikum über Migrationspolitik, ehrenamtliche Helfernetzwerke und Potenziale einer vielfaltigen Stadtgesellschaft. Simone Heneka, die Leiterin der Prostitutionsberatungsstelle P.I.N.K. in Freiburg schilderte die Problematik bestehender Gesetzgebung für die in der Prostitution Tätigen sowie das anhaltende Tabu rund um Sexarbeit, das nach wie vor zu alltäglicher Diskriminierung und Unverständnis führt.

An diesen Abenden, wie auch den anderen, die sich jeweils mit dem Komplex „Behinderung“ bzw. „Neue Armut“ oder „Alternde Gesellschaft“ beschäftigten, waren die Fragen, wodurch gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht bzw. verhindert wird, zentral und welche Möglichkeiten Betroffene überhaupt haben, ein gutes Leben zu führen (selbstbestimmt und den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend).

Soziales Engagement

Programmsaison 2017/2018
Mit dem Fokus auf „Soziales Engagement“ lud SAK Zeit & Wissen Akteur:innen ein, die sich für eine Sache bspw. für den sozialen Wandel und/oder für bessere Lebensbedingungen, engagieren. Um dieses Engagement sichtbar zu machen, zu ehren und um zu erfahren, wie sich diese Erfahrungen wiederum auf die Akteur:innen selbst auswirken, veranstaltete SAK Zeit & Wissen diese Hinsehen-Reihe.

Der Lörracher Zimmermann Tim Porsche berichtete über seine regelmäßigen Einsätze in Eritrea, bei denen er seine handwerklichen Fähigkeiten beim Bau eines Kinderkrankenhaus einsetzt. Gemeinsam mit anderen ehrenamtlichen Handwerkern verbringt Tim Porsche seine Ferien vor Ort, um den Aufbau des Krankenhauses voranzubringen. Träger des Projekts ist Archemed – Ärzte für Kinder in Not e. V. An einem anderen Abend stellte Richard Renz den Verein Dikome/Kamerun e. V. vor, für welchen er den Vorsitz inne hat. In dem Verein gehe es um Hilfe zur Selbsthilfe mit dem Ziel, den Menschen in Kamerun eine sichere Zukunft zu ermöglichen. Im Zentrum stehen Projekte zur Förderung von Gesundheit, Trinkwasserversorung und Bildung.

Nachhaltigkeit

Programmsaison 2016/2017
Das bedingungslose Grundeinkommen regte in dieser Reihe ebenso zur Diskussion an wie Themen zu Perspektiven und Trends einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Zu Gast war u.a. der Schweizer Unternehmer und Autor Daniel Häni, der von seinen Erfahrungen als Mitinitiator der Schweizer Volksabstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen, sprach. An einem anderen Abend diskutierten die drei Architekten Oliver Seidel, Annelie Knust und Gerhard Zickenheiner mit dem Publikum über Um- und Zwischennutzung von Gebäuden und Arealen und die Konsequenzen unvorsichtiger Stadtplanung.

Fragen an Psychologie und Pädagogik

Programmsaison 2015/2016
Bei dieser Reihe wurden Fragen an Fachleute aus Psychologie und Pädagogik gerichtet: Beispielsweise interessierte die Frage, wie der Beratungsalltag und eine zeitgemäße psychologische Begleitung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien heute aussieht?  Der Psychologe und Therapeut, Marco Petrucci, gab Antwort. Zu Gast war auch die Kindheitspädagogin Sybille Fischer, die mit dem interessierten Publikum über aktuelle Herausforderungen einer multikulturellen Gesellschaft und über verschiedene Konzepte und Modelle, mit denen Kindergarten, Schule und außerschulische Bildung auf diese Herausforderungen reagieren, diskutierte.