Sozialkongress




7. Lörracher Sozialkongress am 13.11.09 von 17.00 - 19.00 Uhr im Alten Wasserwerk Lörrach.
Thema ist: Die Macht des Geldes entmachten

Sehr geehrte Damen und Herren, wie oft haben Sie schon gehört - oder selbst gesagt: Geld allein macht nicht glücklich! Oder: Die besten Dinge im Leben kann man nicht kaufen.
Aber wenn wir es nüchtern betrachten: Kaum etwas übt auf die Menschen eine solche Faszination und
Macht aus wie Geld.
Und kaum etwas anderes kann Menschen so sehr verändern oder beeinflussen. Amerikanische Forscher haben bei Versuchen festgestellt, dass allein schon der Gedanke an Geld Menschen egoistischer werden lässt. Studenten, die mit Worten wie Gehalt, Kosten oder Auszahlung Sätze bilden sollten waren deutlich weniger bereit, einem anderen Studenten bei einer Aufgabe zu helfen, als die Probanden der anderen Gruppe, die Begriffe hatte, die nichts mit Geld zu tun hatten.

Also dann doch eher: Geld regiert die Welt? Aber die Finanz- und Wirtschaftskrise hat es uns sehr
deutlich vor Augen geführt: Geld und damit Reichtum und Macht sind vergänglich. Unvorstellbare Mengen an Geld gingen praktisch über Nacht verloren und unangreifbar mächtig scheinende Banken und Finanzriesen wurden zu notleidenden unterstützungsbedürftigen Bittstellern.
Wir sollten unsere Lehren aus diesen dramatischen Ereignissen ziehen Es ist an der Zeit, unser Verhältnis zum Thema „Geld“ zu hinterfragen und uns auf nichtmaterielle Werte zurückzubesinnen. Die Macht des Geldes darf nicht mehr länger mehr zählen als der Mensch. Er muss im Mittelpunkt stehen - und nicht das Geld. Das gilt im Übrigen auch für die Wirtschaft: Denn eine Wirtschaft, die sich nicht vor allem am
Menschen orientiert und die nicht die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellt, zerstört letztlich die Grundlagen des menschlichen Miteinanders und damit die Basis unserer Gesellschaft.

Wenn uns ein Umdenken gelingt, kann aus die Wirtschafts- und Finanzkrise mit all ihren Schrecken letztlich
doch noch so etwas wie Hoffnung entstehen.

Walter Schneider




Am Mittwoch, den 13.05.09 veranstaltet das Jugendparlament Lörrach in Kooperation mit dem Jugend & Kulturbüro des SAK eine Podiumsdiskussion speziell für Schülerinnen und Schüler, sowie ganze Klassen und Jugendgruppen im „Alten Wasserwerk“ in Lörrach.
Damit die angesprochene Zielgruppe auch kommt, haben wir die Zeit der Veranstaltung speziell auf 10:00 bis 12:00 Uhr gelegt, damit Schulklassen im Rahmen des Unterrichts (Gemeinschaftskunde, Politik, Ethik etc.) an dieser teilnehmen können.

Wir wollen uns in dieser Diskussion speziell den jugendrelevanten Themen:

Jugendnachwuchs in der regionalen Politik.
Warum engagieren sich Jugendliche nicht mehr in den Parteien, obwohl sie durchaus politisch denken und handeln? Liegt es an der Jugend oder an der Politik? Sind Jugendliche politikverdrossen oder eher parteimüde?

Stadtentwicklung nach jugendlichen Gesichtspunkten.
Was fehlt den Jugendlichen Lörrachs für eine altersgerechte Freizeitgestaltung? Wo und wie kann man Plätze und Orte jugendgerechter nutzen? Sollte man nicht mehr in die Bedürfnisse und die Entwicklung der nächsten Generation investieren?

Umwelt- und Naturschutz in Lörrach und Umland.
Was wird in Lörrach konkret für den Umwelt- und Naturschutz getan? Welche Projekte gibt es hier konkret? Wie können sich auch Jugendliche hier einbringen? Gibt es innovative Ideen für Lörrach: autofreie Innenstadt, gut ausgebautes Radwegenetz, Naturschutzgebiete, Grünflächen und Bäume in der Innenstadt…

widmen.


Folgende Vertreter der Parteien nehmen an der Podiumsdiskussion teil:
Matthias Lindemer - (Freie Wähler)
Moritz Lahr - (Die Grünen)
Christiane Cyperrek - (SPD)
Marcel Matt - (FDP)
n.n. - (CDU)

Da wir nur begrenzte Sitzplätze haben, wäre es gut, wenn Sie Ihre Gruppe/ Klasse unter 07621-92 79 12
oder veranstaltungen@sak-loerrach.de anmelden würden.
Unter dieser Adresse stehen wir auch jederzeit für Fragen zur Verfügung.