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Entwicklung des Sozialen Arbeitskreises e.V. Lörrach kurz S.A.K.
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| 1969 wird der soziale Arbeitskreis von der Evangelischen Studentengemeinde an der Pädagogischen Hochschule in Lörrach gegründet. Studierende und Dozierende gehen in die sozialen Brennpunkte der Stadt und kümmern sich um die Kinder. Sie helfen ganz praktisch und setzen sich mit der gesellschaftlichen Situation und ihren pädagogischen Ansätzen auseinander. Der SAK finanziert sich in dieser Zeit ausschließlich aus Spenden des Rotaryclubs. Die Räume für die Kinderbetreuung/Hausaufgabenhilfe im Obergeschoss des Seitenteils des Flachsländerhofes sind beengt. |
| 1972 beginnt die Kooperation zwischen den Studierenden und drei Diakonen des Kirchenbezirks. Zeltlager am Bodensee werden gemeinsam organisiert, die sich zum festen Angebot des SAK in den Sommerferien entwickeln. Zwei Jahre später stellt Markgraf Max von Baden ein großes Gelände für das Zeltlager und den „Ralzhof“ bei Salem als Freizeitdomizil zur Verfügung. |
| 1973 übergibt die Evangelische Kirchengemeinde die „Alte Feuerwache“ auf dem Burghof im Zentrum der Stadt an den SAK. Aufgrund der räumlichen Möglichkeiten können außer den Kindernachmittagen nun auch Angebote für benachteiligte Jugendliche organisiert werden. |
| 1976 Zusammen mit Kreisrätinnen wird der SAK Spielbus initiiert, der in den Ferien in verschiedene Stadtteile mit seinem offenen Spielangebot fährt. |
| 1978 Die erste Familienfreizeit für Kinderreiche wird parallel zum Kinder und Jugendzeltlager durchgeführt. Somit kann die Familie zu günstigen Konditionen komplett verreisen. |
| 1980 Nach der ersten Welle der Jugendarbeitslosigkeit wird eine Beschäftigungsinitiative gegründet, die Jugendliche beschäftigt, qualifiziert und in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt. Die „Renovierungsgruppe“ beginnt mit Reparaturarbeiten in Freizeitheimen. |
| 1982 Die ersten arbeitslosen Lehrer/innen werden im SAK beschäftigt. Nach Schließung der PH entwickelt sich der SAK von einer studentischen Initiative zu einer festen Einrichtung. Dies hat zur Folge, dass der SAK zu einem eingetragenen Verein wird. |
| 1986 Nach einer längeren Umbauphase eröffnet der SAK mit Unterstützung der Stadt das erste Lörracher Jugendzentrum „Burghof“ und im Seitentrakt wird eine Schreinerei eingerichtet. |
| 1990 Das Angebot der Beschäftigungsinitiative Renovierung wird um eine Gartenbaugruppe erweitert und richtet sich nun auch an langzeitarbeitlose Erwachsene. |
| 1992 Das erste Städtepartnerschaft - Workcamp startet in Meerane/Sachsen mit dem Bau eines Spielplatzes in einer Trabantensiedlung. Mit dieser Maßnahme beginnt ein kontinuierliches Engagement des SAK im Rahmen der Städtepartnerschaft. |
| 1996 Der SAK übernimmt im Auftrag der Stadt den Betrieb des Stadtteiltreffs auf dem Salzert und bietet dort gemeinwesenorientierte Kinder und Jugendarbeit an. In der Brombacher Strasse 3 erhält die Schreinerei neue und größere Räumlichkeiten. |
| 1998 Beginn der Baumaßnahme Altes Wasserwerk durch die Beschäftigungsinitiative „Bauhütte“ in Kooperation mit der Stadt, dem Arbeitsamt und Handwerksbetrieben. |
| 2000 Einrichtung eines Beschäftigungsbetriebes in Rheinfelden Nollingen. |
| 2004 Einweihung des Kinder- Jugend- und Sozialzentrums „Altes Wasserwerk“. Auszug aus der Alten Feuerwache und Gründung der SAK- Wasserwerk gGmbH. Durch diesen großen Gebäude-komplex konnte das Angebot erweitert werden. |
| 2005 Ausbau und Erweiterung des Betriebes in Rheinfelden Nollingen (Bereiche: Bauen und Renovieren, Forst, Landschafts- und Gartenbau) sowie die Gründung der SAK- Arbeit gGmbH. Verstärkte Kooperation mit der Stadt Rheinfelden bei verschiedenen Projekten. |
| 2006 Der SAK bietet 10 verschiedene Arbeitsbereiche zur Beschäftigung und Qualifizierung an, davon sind 6 Abteilungen anerkannter Ausbildungsbetriebe. |